Das Problem
Du arbeitest 60 Stunden die Woche in deiner Praxis. Und trotzdem bleibt am Ende zu wenig übrig.
Du hast 6 Jahre Tiermedizin studiert. Du operierst, impfst, berätst, führst ein Team – und nach Feierabend wartet noch der Belegstapel. Am Jahresende kommt die Nachzahlung, die Vorauszahlung steigt, und du fragst dich: Wo geht das ganze Geld hin? Du bist nicht allein. Das sind die 6 häufigsten Probleme, die ich bei inhabergeführten Tierarztpraxen sehe:
„Ich arbeite mehr als je zuvor – und zahle trotzdem immer mehr Steuern."
Die neue GOT hat deine Umsätze gesteigert. Gut. Aber deine Steuervorauszahlungen sind explodiert, die Kosten für Personal, Medikamente und Energie steigen genauso – und am Ende bleibt weniger hängen als erwartet. Du hast das Gefühl, dass du vor allem für das Finanzamt arbeitest. Und keiner sagt dir, ob das wirklich so sein muss.
„Ich habe keine Ahnung, wie viel mir diesen Monat wirklich bleibt."
Du machst Umsatz – aber weißt du, was davon nach Umsatzsteuer, Einkommensteuer, Vorauszahlungen und Betriebskosten übrig ist? Die meisten Praxisinhaberinnen kennen ihren echten Gewinn erst Monate später, wenn der Jahresabschluss kommt. Bis dahin: Blindflug. Privatentnahmen nach Bauchgefühl. Und die leise Angst, dass es am Ende nicht reicht.
„Jedes Jahr die gleiche böse Überraschung: Steuernachzahlung."
Der Jahresabschluss kommt – und mit ihm eine Nachzahlung, die du nicht erwartet hast. 5.000, 10.000, manchmal 20.000 €. Weil niemand unterjährig deine Vorauszahlungen angepasst hat. Weil die Liquiditätsreserve nicht reicht. Und weil du jedes Mal denkst: Das muss doch auch anders gehen.
„Buchhaltung frisst meine Zeit – und ich habe keine."
Zwischen OP‒Marathon, Notdiensten und Teamführung sollst du auch noch Belege sortieren, Rechnungen prüfen und die Buchhaltung vorbereiten. Am Wochenende. In den Abendstunden. Oder gar nicht – und dann ruft der Steuerberater an, weil wieder Belege fehlen. Du hast nicht BWL studiert. Und du hast vor allem keine Zeit dafür.
„Ich weiß nicht einmal, ob meine Praxis richtig aufgestellt ist."
GbR, Einzelunternehmen, vielleicht doch eine GmbH? Hausapotheke richtig abgegrenzt? Futtershop steuerlich sauber getrennt? Du bist dir nicht sicher – und bisher hat dich auch niemand darauf angesprochen. Solange alles irgendwie läuft, fragt man nicht nach. Bis das Finanzamt bei der Betriebsprüfung fragt.